Make vs. Zapier 2026: Das ehrliche Ende der No-Code-Frage
Make.com oder Zapier – wir zeigen, welches No-Code-Automation-Tool für welche Anwendung wirklich passt: Preis, Lernkurve, App-Anbindung und echte Workflows im direkten Vergleich.
Automation ohne Code ist 2026 keine Nische mehr – die Frage ist nur: Make.com oder Zapier? Beide verbinden Apps und ersetzen Handarbeit, aber sie ticken grundlegend anders. Dieser Vergleich zeigt auf Basis echten Alltagseinsatzes, welches Tool für welche Aufgabe die bessere Wahl ist.
In diesem Artikel
Was ist der Unterschied einfach erklärtPreise im echten VergleichApp-Anbindung: Zapier führt, Make überzeugt bei TiefeLernkurve: einfach vs. mächtigWann welches Tool passtMein ehrliches FazitWas ist der Unterschied einfach erklärt
Make.com ist eine visuelle Workflow-Automation: Du baust Datenflüsse (Szenarien) auf einer Canvas, die Zweige, Schleifen und Bedingungen unterstützen. Zapier verbindet über 5.000 Apps mit einfachen, linearen Abläufen (Zaps). Wer bei Null beginnt, kommt mit Zapier schneller ans Ziel; wer komplexere, verzweigte Prozesse baut, ist bei Make oft besser aufgehoben.
Preise im echten Vergleich
Beide Tools starten mit einem kostenlosen Plan mit begrenzten monatlichen Operationen. Entscheidend ist der Verbrauch pro Task beziehungsweise Operation: Make gilt im Marktvergleich als günstiger pro Task, Zapier wird bei vielen Tasks schnell teuer. Für ein kleines Team, das täglich automatisieren will, fällt der Preisunterschied über Monate messbar ins Gewicht – konkrete Tarife findest du auf den jeweiligen Tool-Seiten in voller Höhe.
App-Anbindung: Zapier führt, Make überzeugt bei Tiefe
Zapier glänzt mit der riesigen App-Anzahl (5.000+) und funktioniert meist sofort ohne Konfiguration. Make hat eine kleinere, aber tief integrierte App-Palette und bietet für teure Tools oft erweiterte Module an. Wer nur gängige Apps verbindet, merkt den Unterschied selten; wer spezialisierte Software anbinden will, sollte vorab prüfen, ob der gewünschte Treiber in beiden vorhanden ist.
Lernkurve: einfach vs. mächtig
Fazit aus dem Alltag: Zapier ist die beste Wahl, wenn Automatisierungen ohne große Einarbeitung laufen sollen – etwa Lead-Sync oder Content-Alerts. Make verlangt mehr Verständnis für Logik, belohnt das aber mit Szenarien, die Daten umformen und verzweigen können. Wenn dein Prozess nur „wenn A, dann B" ist, reicht Zapier völlig.
Wann welches Tool passt
Wähle Zapier, wenn dir maximale App-Abdeckung und schneller Start wichtiger sind als tiefe Kontrolle. Wähle Make.com, wenn du komplexe, mehrstufige Workflows bauen und Kosten pro Task niedrig halten willst. Für Übersichts-Dashboards rund um deine Automations ist ClickUp eine sinnvolle Ergänzung; für Formulare, die einen Workflow auslösen, bietet Jotform eine solide Basis.
Mein ehrliches Fazit
Es gibt keinen globalen Sieger. Starte klein: Nimm das Tool, das deinen ersten nervigen Ablauf am schnellsten löst. Trittst du später in komplexere Prozesse ein und wächst dein Task-Volumen, ist der Wechsel zu Make.com aus Kostensicht meist sinnvoll. Beide sind im Free-Tier einsteigbar – teste am besten denselben Workflow in beiden und entscheide mit echten Zahlen.
Passende Tools aus dem Test
Diese Werkzeuge habe ich in unserem unabhängigen Test genauer unter die Lupe genommen.