Make im Test 2026: No-Code-Automation für echte Workflows
Make.com 2026 im praktischen Test: visuelle Workflows, Integrationen, Preise und Lernkurve – welche Automations das Tool wirklich löst und für wen es sich lohnt.
Make gilt als die flexible Alternative zu klassischen Automations-Tools. Statt linearer Abläufe baust du visuelle Szenarien mit Zweigen, Schleifen und Bedingungen. Dieser Test zeigt, was Make wirklich kann – von echten Workflows über Integrationen bis zum Preis.
In diesem Artikel
Was ist Make einfach erklärtDer große Vorteil: visuelle Szenarien statt linearer ZapsIntegrationen & ModulePreise realistisch eingeordnetLernkurve & AlternativenFazit: Für wen lohnt sich Make?Was ist Make einfach erklärt
Make ist eine visuelle Automatisierungsplattform, die Prozesse über grafische Szenarien und Module verknüpft. Statt rein linearer Abläufe arbeitest du mit einer Canvas, auf der Dienste als Module, Verbindungen als Datenfluss und komplexe Verzweigungen übersichtlich dargestellt werden. So lassen sich mehrstufige Workflows bauen, die Daten umformen, Werte abfragen und je nach Bedingung unterschiedlich weiterschalten.
Der große Vorteil: visuelle Szenarien statt linearer Zaps
Der Kern von Make ist die Szenario-Canvas. Anders als rein lineare Automations-Tools kannst du mehrere Zweige parallel laufen lassen, Schleifen bauen und Ergebnisse direkt weiterverarbeiten. Das macht sich bezahlt, sobald ein Workflow mehr braucht als „wenn A, dann B“. Wer Prozesse mit mehreren Datenquellen und logischen Verzweigungen plant, findet bei Make deutlich mehr Freiheit – und behält dabei trotzdem den Überblick.
Integrationen & Module
Make bietet eine breite Palette an vorgefertigten Modulen für gängige Dienste und erlaubt auch eigene Anbindungen über APIs. Die Stärke liegt in der Tiefe einzelner Integrationen: Häufig stehen für ein Tool mehr spezifische Module bereit als bei reinen Ein-Klick-Verbindungen. Für kombinierte Workflows – etwa Formular-Eingang, Eintrag in einem Projekt-Tool und Benachrichtigung – eignet sich Make damit sehr gut.
Preise realistisch eingeordnet
Make startet mit einem kostenlosen Plan und begrenzten monatlichen Operationen. Bei steigender Nutzung wird es nach verbrauchten Operationen abgerechnet, was im Vergleich zu manchen Konkurrenten pro Task als günstiger gilt. Für Einsteiger und kleine Teams ist der Einstieg unkompliziert; wer täglich viele Workflows ausführt, sollte das eigene Operations-Budget im Blick behalten.
Lernkurve & Alternativen
Wer absolute Einsteiger-Stärke sucht, ist mit einem reinen Ein-Klick-Tool wie Zapier oft schneller am Ziel. Make verlangt etwas mehr Verständnis für Logik und Datenfluss – belohnt das aber mit mächtigeren Szenarien. Für Formulare, die einen Workflow auslösen, ergänzt ein Formular-Tool wie Jotform oder Typeform sinnvoll; für die Projektübersicht passt ein Tool wie ClickUp dazu.
Fazit: Für wen lohnt sich Make?
Make lohnt sich für alle, die echte, mehrstufige Automations bauen wollen und mehr Kontrolle brauchen, als ein rein lineares Tool bietet. Prozess- und Automation-Freaks kommen dabei voll auf ihre Kosten. Wer nur simple Verbindungen braucht, ist mit einem einfacheren Tool besser bedient – für komplexe Workflows ist Make aber eine der flexibelsten und preislich attraktivsten Optionen überhaupt.
Passende Tools aus dem Test
Diese Werkzeuge habe ich in unserem unabhängigen Test genauer unter die Lupe genommen.